Vorhaben


Neubau Verkehrslandeplatz Coburg

Der Verkehrslandeplatz Coburg-Brandensteinsebene entspricht in der derzeitigen Konfiguration nicht den aktuellen Sicherheitsanforderungen und wird daher seit mehreren Jahren aufgrund von bereits mehrmals verlängerten, befristeten Ausnahmegenehmigungen betrieben. Diese betreffen fehlende bzw. unzureichende Sicherheitsfreiflächen (Streifen, RESA, Abstand Segelflug-SLB, die fehlende Anflugbefeuerung sowie die vorherrschende Hindernissituation (Tower, Baumbestand). In den Jahren 2006 bis 2009 fanden jährlich ca. 10.000 bis 12.000 Flugbewegungen statt.

Die inzwischen aufgelöste ARGE Verkehrslandeplatz Coburg, bestehend aus Stadt Coburg, der IHK zu Coburg sowie den beiden Unternehmen Kapp und Brose, hat zur Zukunftssicherung des Luftverkehrsstandortes Coburg bereits im Jahr 2006 ein Raumordnungsverfahren für den Ausbau der Brandensteinsebene sowie einen möglichen Neubau des Verkehrslandeplatzes an drei möglichen Umlandstandorten beantragt. Alle vier vorgenannten Standorte wurden von der Regierung von Oberfranken im August 2007 aus landesplanerischer Sicht positiv bewertet. Ein anschließendes Gutachten ermittelte den Umlandstandort Meeder-Neida als Vorzugsvariante.

Somit wurde zur Erlangung einer rechtskräftigen Genehmigung für den Neubau des Verkehrslandeplatzes Coburg am Standort Meeder-Neida die Projektgesellschaft Verkehrslandeplatz Coburg mbH gegründet. Gesellschafter sind die Stadt Coburg, die Industrie- und Handelskammer zu Coburg sowie die Unternehmen Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG Coburg, Kapp GmbH, Schumacher Packaging GmbH, Wöhner GmbH & Co. KG und Herr Dr. Roehr sowie der Aero-Club Coburg e.V. (siehe auch Gesellschafter). Die Beantragung des notwendigen Planfeststellungsverfahrens sowie die Einreichung der erforderlichen Unterlagen und Gutachten erfolgte im Oktober 2014.

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